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Allgemein Vereinsnews

Es ist soweit: Wir eröffnen die Video Bar

Es hat länger gedauert als erwartet, nun ist es aber endlich soweit. Ab 7.Mai ist die Video Bar für die Öffentlichkeit zugänglich!

Eine Vereinsmitgliedschaft ist nicht nötig, jedoch gibt es für Vereinsmitglieder bei jedem Besuch 10 Jetons gratis! Wir überlegen uns auch gerne noch weitere Vorteile für Vereinsmitglieder.

Zur Anmeldung

Alle weiteren Infos findet Ihr auf der Webseite:

//videobar.ch

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Vereinsnews

VideoBar: Verschiebung des Eröffnungstermins😷

Schlechte Nachrichten

Aufgrund der diversen Auflagen und der unsicheren Lage bezüglich des Coronavirus sehen wir uns leider gezwungen, den Eröffnungstermin der VideoBar auf unbestimmte Zeit zu verschieben.

Seid nicht traurig: dies gibt uns die Gelegenheit, die Kästen noch weiter auf Vordermann zu bringen und an der Deko zu arbeiten. Wir hoffen, ihr werdet mit dem Ergebnis zufrieden sein und freuen uns, euch zu gegebener Zeit bei uns in der VideoBar gerüssen zu dürfen.

Sobald wir einen neuen Termin gefunden haben, werden wir dies über diesen Kanal kommunizieren.

Viele Grüsse und bleibt gesund!

Tobias, Yannick & Fabian

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Vereinsnews

News zum Vereinslokal

Gerne informieren wir Euch über die neusten Entwicklungen bezüglich des Vereinslokals.

Besten Dank nochmal für die rege Beteiligung an der Namensfindung. Der Name steht fest:

Video Bar

Die Fragen die euch sicher alle unter den Nägeln brennen und euch den Schlaf rauben lauten: Wann eröffnet Ihr? Was kostet es? Wo befindet sich der Gamepalast? Welche Spiel habt Ihr?

Wir planen, den Raum am 15. Januar 2022 zu eröffnen. Mit den neusten Corona-Entwicklungen ist es noch etwas unklar, ob wir dieses Versprechen halten können. Trotzdem sind wir guter Dinge und wollen noch nicht den Teufel an die Wand malen. Sollte sich an den “Spielregeln” irgendwas ändern, werden wir dies vor der Eröffnung hier wieder kommunizieren.

Alle weiteren Frage werden auf unserer brandneuen Website beantwortet. Ja, wir haben eine Webseite für den Raum und die ist jetzt auch online!

Gönnt euch 🙂

//videobar.ch

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Vereinsnews

Neues Vereinslokal: Namenssuche

Im Juli 2021 haben wir den Hobbyraum in Bad Ragaz verlassen, um in ein richtiges Vereinslokal zu ziehen.

Ihr könnt euch freuen: Wir planen, dieses Vereinslokal regelmässig zu öffnen.

Doch alles zu seiner Zeit: Im Moment sind wir unter anderem mit der Namenswahl beschäftigt. Als Entscheidungshilfe haben wir uns entschlossen, eine Umfrage zu erstellen.

Hier könnt Ihr nun über den Nahmen eurer zukünftigen Lieblings-Spielhalle abstimmen.

Um euch die Vorfreude etwas zu verschönern ein paar Bilder von nach dem Umzug:


Wie soll das neue Vereinslokal heissen?

  • Video Bar (48%, 16 Votes)
  • Gamer's Heaven (21%, 7 Votes)
  • Arcade Tempel (12%, 4 Votes)
  • Downstairs Arcade (9%, 3 Votes)
  • Arcade Keller (6%, 2 Votes)
  • Arcade Room (3%, 1 Votes)

Total Voters: 33

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Allgemein Online-Shopping Restauration

Projektupdate #1 Es hat sich viel getan

Als ich die Webseite erstellt habe war ich sehr motiviert, und konnte meine Beiträge gut ausschmücken, die Vision war klar was ich mit meinem Blog machen möchte.

Mittlerweile bin ich etwas faul geworden und habe die Webseite lange nicht mehr geupdatet, das soll aber nich heissen dass ich auch bei den Projekten faul war.

Bestehende Automaten

Cruis’n World

Der Cruis’n World lag über ein Jahr unangetastet herum. Nach langem hin und her habe ich mich endlich entschlossen die gut 180 Franken für eine Cruis’n USA PCB abzudrücken und habe sie kurz vor dem letzten Spieleabend installiert.

Der Automat funktioniert nun sehr gut.

Der Sound ist ok, Bildschirm funktioniert, Force Feedback sowie das Lenkrad, Gas und Ganghebel allgemein.

Das Bild ist etwas unscharf, wenn der Automat etwas warm gelaufen ist verbesser sich dies aber. Deshalb habe ich sicherheitshalber bereits einen Ersatzmonitor auf Lager.

Das loose Marquee Blech habe ich festgeschraubt und bis auf eine Tiefenreinigung und Ausbessern einiger Ecken würde ich diesen Automaten als vorerst erledigt bezeichnen.

Prop Cycle

Zum Prop Cycle bin ich ebenfalls nie gekommen. Ein Sammler aus England hat mich angeschrieben und wollte den Prop Cycle gegen ein seltenes PCB tauschen. Da mir der Kübel sowieso zu gross geworden war willigte ich ein. Einzige Bedingung war jedoch, dass der Automat palletiert werden sollte auf ein Einwegpalett 120×100.

Meine Brüder und ich verbrachten 2 Samstage damit, den Automaten zu palettieren.

Auch nach mehreren Monaten haben weder der Käufer noch ich es geschafft einen geeigneten Spediteur zu finden. Deshalb musste ich den Automaten lokal verkaufen.

Royal Video Cocktail

Ich habe mich entschieden, das Royal Video Cocktail Projekt abzubrechen. Der Zustand ist einfach zu schlecht und Cocktails haben kaum einen Werb. Wenn ich nur schon ausrechne, was ich für den Novomat Adapter ausgegeben habe hätte ich locker einen funktionierenden und besser erhaltenen Cocktail kaufen können.

TV-Ideal Double Dragon

Im Moment kämpfe ich noch mit der (Neu-)Verkabelung. Es wird hierzu ein ausführliches Update in Form eines Blogposts geben.

Neue Automaten

TV-Ideal #2

Noch im Winter brachte mir mein Kumpel den zweiten TV Ideal wieder vorbei, welche ich damals in Deutschland gekauft hatte. Leider ist der Zustand sehr schlecht. Ich bin mir noch nicht sicher, was ich damit machens soll.

Royal Video Special

Im Winter habe ich einen sehr schönen und gut erhaltenen blau lackierten Royal Video Special mit einem Single Slot MVS und ein paar Modulen gekauft. Zu erledigen ist das Tauschen der Schlösser sowie das bohren eines 4 Button-Loches.

Naomi Megadeal

Für den unglaublichen Preis von nur 10.- konnte ich 4 Naomis kaufen. Zwei davon funktionieren. Ziel ist es, aus den zwei kaputten einen ganzen zu erhalten. Der verbleibende wird dann als Leergehäuse verkauft.

Gevin Universal

Zusammen mit den Naomis konnte ich einen italienischen Unversalautomaten mit dem Spiel Point Blank erstehen. Die Pistolen sind zu revidieren und das Game-PCB muss repariert werden. Ich bin mir noch nicht sicher, wie es mit dem Gevin weitergeht.

Fazit

Man sieht es ist viel geschehen, jedoch ist noch mindestens genau soviel Arbeit vor mir.

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Allgemein Vereinsnews

Next Level tritt nun als Verein auf

Von der 1 Man-Show zur Zockergemeinschaft

Schon als ich den Hobbyraum anmiete war mir klar, dass dieser Raum nicht nur für mein eigenes Spielvergnügen zur Verfügung stehen soll, es sollte ein Ort für Gleichgesinnte sein, welche sich ebenfalls für Arcade-Spielautomaten interessieren.

Über eine Ricardo-Versteigerung kam ich mit zwei ehemaligen Schulkollegen aus der Lehrzeit in Kontakt, welche sofort begeistert waren von meiner Idee, einen Verein zu gründen. Da wir alle sehr beschäftigt waren, ordneten wir die Vereinsgründung jedoch einmal relativ tief in der Prioritätenliste ein.

Aus der Not wird eine Tugend

Ausschlaggebend dafür, dass der Verein jetzt doch sehr kurzfristig gegründet wurde ist ein sehr einfacher und unangenehmer:

Ich habe mit einem Sammler aus England den Tausch des Namco Prop Cycles vereinbart. Dieses Gerät war etwas zu gross für meinen Raum, weshalb ich dem Tausch durchaus positiv gegenüberstand. Nach dem Palettieren wollten wir die Spedition beauftragen, jedoch ist seit 2017 keine Zollvertretung durch Spediteure mehr möglich.

Der Zoll verlangt in jedem Fall für eine Verzollung eine sogenannte EORI Nummer, welche in der Schweiz gleichbedeutend mit der UID Nummer ist.

Da ich mich ungern als Privatperson ins UID eintragen lassen wollte, musste nun schnell die Vereinsgründung erfolgen.

Was bringt der Verein?

Neben den Zollrechtlichen Vorteilen erhoffe ich mir mit dem Verein eine Vereinfachung von Arbeitsprozessen, da bei diesen grossen und schweren Geräten die Handhabung zu Zweit oder zu Dritt oftmals viel besser funktioniert.

Ebenfalls erhoffe ich mich durch den Mitgliederbeitrag wichtige Versäumnisse zu finanzieren, beispielsweise den Abschluss einer Versicherung.

Im absoluten Idealfall decken die Mitgliederbeiträge mit entsprechendem Wachstum des Vereins vielleicht irgendwann die Fixkosten wie Miete und Strom.

Solange dies jedoch nicht der Fall ist, bleibt das natürlich meine persönliche Verpflichtung.

Der Verein ist nicht dafür gedacht, die Anschaffung möglichst teurer Automaten über die Mitgliederbeiträge zu finanzieren, diese Geräte bleiben weiterhin ein persönliches Eigentum und können lediglich auf freiwilliger Basis dem Verein überschrieben werden.

Lust auf das Vereinsleben?

Möchtest du gerne beim Verein in Form einer Aktiv- oder Passivmitgliedschaft mitmachen oder uns in Form eines Gönnerbeitrages unterstützen? Mitglieder*Innen profitieren von Freispielen und vergünstigten Getränken bei unseren Spieleabenden.

Als Mitgliederbeitrage sehen wir folgende Beträge vor:

  • Aktivmitgliedschaft: 100.- im Jahr
  • Passivmitgliedschaft: 50.- im Jahr

Hast du Interesse? Yannick, Fabian und ich freuen uns auf dich. Schreib mich doch einfach an unter tobias@next-level.fun

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Restauration

Extreme Makeover für den TV-Ideal

In meinem letzten Beitrag habe ich den TV-Ideal ein neues Innenleben verpasst, nun geht es darum den 70er-Jahre Look etwas aufzuwerten.

Erstmal Compüterlen

Das Konzept stammt noch aus dem Jahre 2015: Der TV-Ideal soll zu einem Double Dragon konvertiert werden.

Als damals beim Anschliessen der Double Dragon PCB der Monitor kaputt ging und, wie wir jetzt wissen, nicht mehr gerettet werden konnte, soll dieser Automat nun permanent zu einem Double Dragon konvertiert werden als Symbolbild für mein Durchsetzungswillen.

Als erster Job stellte sich mir das Drucken der Vinyl-Folien. Also setzte ich mich an den Computer und fing an, HiRes Scans des Double Dragon Artworks zu suchen. Da ich nicht 1:1 die gleichen Dimensionen an meinem TV-IDEAL wie an einem Original-Double Dragon vorfand, musste ich dies anpassen. Beim Sideart wollte ich ursprünglich ein Taito Generic Sideart aufbringen. Hier stiess ich in einem Arcade-Forum auf einen Händler, welcher sich auf Klebefolien für Arcade-Automaten spezialisiert hatte. Dieser hatte dieses Design für das “Hellomat” Gehäuse bereits umgesetzt und würde es einfach für den TV-IDEAL Standard anpassen können.

Dieser Händler hatte ebenfalls schon ein Design für den TV-Ideal erstellt und eine Vorschaudatei im Forum veröffentlicht. Dies konnte ich als Vorlage für mein angepasstes Double Dragon Design verwenden und ich würde sicher gehen, dass die Dimensionen bzw. Seitenverhätlnisse stimmen.

Also warf ich mein Lieblings-Grafikprogramm “Gimp” an und fing an die Designs zusammenzuführen. Manche Dinge würden nicht mehr passen oder musste von Grund auf neu designt werden, insbesondere das Control-Panel Overlay. Dies war darin begründet, dass der TV-IDEAL ein anderes Button-Layout hat als ein Original-Double Dragon. Nachdem ich mir ein paar Abende ein paar Stunden dafür Zeit genommen hatte, war mein Werk schliesslich vollendet:

Dies ist natürlich nur ein Vorschaubild. Die Originaldatei ist viel grösser. Meine Druckdatei war sogar absichtlich “viel zu Gross” ausgelegt, da ein Verkleinern der Grafik weniger ein Problem darstellt, als das vergrössern einer Datei mit kleiner Auflösung.

Falls Ihr an diesem Design interessiert seid, setzt euch bitte mit mir oder direkt mit dem Händler //arcadeartshop.de/

in Verbindung. Er dürfte die Files noch haben und auch direkt zum Drucken schicken. Auch kleinere Anpassungen sind sicherlich noch möglich. ich kann diesen Händler vollumfänglich empfehlen.

Der Preis fand ich ebenfalls in Ordnung, obwohl mir das Sideart zu teuer war, was aber eher am Produkt geschuldet ist und nicht an der Marge des Händlers. Deshalb entschied ich mich, nur die von mir designten Folien drucken zu lassen und den Automaten zu bemalen. Hier wollte ich mich am Design der Webseite orientieren, also ein Schwarzer Untergrund mit pinkem Gittermuster. Dies führte mich zu meinem nächsten Arbeitsschritt.

30 Jahre Vandalismus wegspachteln

Als erstes montierte ich die Fronttür ab und schliff es grob ab. Mir fiel dabei auf, dass die Kanten sowie eine Ecke durch den langem Betrieb etwas in Mitleidenschaft gezogen worde ist. Ich bastelte einen Rahmen für die abgebrochene Ecke und schmierte sie grosszügig mit Universal-Spachtelmasse zu, was sich im Nachhinein als grosser Fehler herausstellen sollte.

Wie bereits erwähnt war die Universal-Spachtelmasse für eine derart grosse Spachtelarbeit nicht geeignet und die Ecke brach ganz einfach wieder ab.

In der amerikanischen Arcade-Szene wird bei solchen Arbeiten immer die Automobil-Spachtelmasse “Bondo” empfohlen, welche jedoch bei uns nicht verfügbar ist. Ich fand allerdings eine europäische Alternative namens “presto”. Ich kann dieses Produkt vollumfänglich empfehlen, es ist ein wahres Wundermittel. Das Zeug wird sauhart und hält bombenfest, man könnte wohl ein ganzes Haus damit bauen.

Auch hier bastelte ich mir zuerst wieder einen Rahmen aus einer alten Zigarrenschachtel und füllte den Ecken wieder auf, jedoch klebte die Spachtelmasse dann zu sehr am Holz der Zigarrenschachtel sodass die Ecke ein zweites Mal abbrach. Als kleinen Tipp erfuhr ich später, dass ich die Zigarrenschachtel mit WD-40 hätte einspritzen sollen, dann wäre dies nicht passiert. Auf jeden Fall spachtelte ich dann im Dritten Anlauf munter drauf los und schmierte Zeug drauf was das Zeug hielt und schliff dann den Überschuss ab. Dies ist zwar nicht der richtige Weg, jedoch funktionierte es ganz gut und ich hatte wieder eine schöne Ecke und Kate an der Fronttüre.

Als nächstes musste ich diese Arbeitsschritte noch für das gesamte Automatengehäuse wiederholen. Zuerst schliff ich mir am ganzen Gehäuse einen ansehnlichen Tennisarm.

Nun besserte ich auch hier noch einige Kanten und Ecken mit der Spachtelmasse aus und schlief dies ab.

Nun ging es daran, das Gittermuster für die Malerarbeiten vorzubereiten.

Pythagoras dreht sich im Grab um

Als erster Schritt galt es nun, ein Gittermutster aufzuzeichnen, was als Grundlage für das Malerkrepp gelten soll. Dafür verwendete ich eine ultralange Wasserwage. Aufgrund des Gewichts brach mir fast der Vorderflügel ab und deshalb machte ich diesen Schritt in zwei Anläufen.

Anhand dieser Linien wurden schliesslich das Malerkrepp aufgeklebt:

Der Plan war ja, ein pinkes extrabreites Gittermuster aufzupinseln was dann erneut mit Malerkrepp abgedeckt wird und dann mit Schwarzer Farbe übermalt wird. Also musse ein Grossteil dieser Klebebahnen wieder herausgeschnitten werden.

Ran an den Pinsel

Nun wurde das ganze Gehäuse noch grosszügig mit Entfetter behandelt und dann in zwei Schichten mit telemagenta bemalt. Die Farbe trug ich mit einem Pinsel auf und ich entschied mich aus entsorgungstechnischen Grünen für Wasser-verdünnbaren Lack.

Als nächster Schritt musste nach dem Trocknen das Klebeband wieder weggekratzt werden. Da ich dies viel zu spät machte ging es entsprechend schlecht vonstatten.

Nun klebte ich das eigentliche Gittermuster mit dem Spezial-Klebeband “Frog Tape” ab.

Obwohl dieses Klebeband speziell dafür geeignet sein sollte, gut zu haften und schöne Kanten hervorzubringen, so hielt an einigen Ecken und einige ganze Bahnen nicht mehr richtig, als ich die Schwarze Farbe mit der Rolle auftragen wollte.

Ich probierte das Klebeband mit noch mehr Klebeband an den Kanten zu fixieren und hoffte aufs Beste.

Satisfaction Level over 9000

Nun konnte ich das Frogtape wieder abziehen und das Gittermuster würde zum Vorschein kommen: ein magischer Moment, den ich euch nicht vorenthalten will.

Gerne zeige ich euch nun das Endergebis der Malerarbeiten. Leider hielt das Frogtape nicht ganz was es verspricht, wobei anzumerken gilt, dass dort wo es gehalten hat, die Kanten wirklich schön wurden.

Als letzter Schritt blieb mir nun nur noch das Versiegeln mit Klarlack übrig. Hier entschied ich mich für Spraylack des deutschen Filzstiftherstellers Edding, bei dem ich mich endlos daran genervt habe, dass kein Sprühkopf mitgeliefert wird. Bei dem Premium-Preis dürfte dies selbstverständlich sein.

Fort Knox und Weihnachtsbeleuchtung

Als nächstes baute ich die Fronttüre wieder zusammen und baute ein neues Schloss ein, dies lief relativ problemfrei, da das Schloss bereits entfernt worden war.

Bei der Kassentür hatte ich jedoch grosse Probleme. Natürlich hatte ich keinen passenden Rundschlüssel, auch mit dem Engländer oder der Rohrzange konnte ich die Arretierungsmutter nicht lösen. Selbst ein durchbohren war nicht möglich. Es blieb mir nichts anderes übrig, als das richtige Werkzeug zu kaufen.

Parallel dazu brachte ich das neue blaue T-Molding an. Mit einem Schraubenzieher und einer Zange war es sehr einfach, das alte T-Molding zu lösen.

Um mit dem neuen T-Molding um die Ecken zu kommen empfiehlt es sich, einen Teil der Nutfläche herauszuschneiden.

An ein paar Stellen flog das T-Molding trotzden immer wieder raus, hier half mir etwas Heissleim.

Als nächstes wollte ich die Marquee Beleuchtung noch sauber montieren. Dazu schnitt ich mir ein Stück Karton zurecht und klebte es oben hinter das Marquee. Leider musste ich noch ein Stück wegschneiden, da ich falsch gemessen hatte. Auch zum Schluss ist dies noch nicht ganz ideal und wird noch einmal korrigiert werden müssen.

Da es sich um RGB-LEDs handelt kann ich diese noch farblich anpassen und am Schluss die Farbe wählen, die am besten aussieht.

Folienarbeit

Nun war die Zeit gekommen, die Folien anzubringen. Als erstes entfernte ich hierzu alle Buttons und Joysticks des Control Panels.

Der linke Joystick stellte sich dabei als besonders widerspenstig heraus, doch mit einem Hammer und genug Gewalt konnte der Joystick schliesslich entfernt werden.

Als nächstes musste noch das Loch für den Spiel-Umschalter gebohrt werden. Mit diesem Knopf soll dann zwischen Double Dragon I und Double Dragon II umgeschaltet werden können.

Mit etwas Geduld und durch Kühlung des Bohrkopfes gelang es mir schliesslich, das Loch zu bohren.

Leider war das Loch danach noch nicht gross genug. Mit einer Rundfeile konnte dies allerdigs noch korrigiert werden.

In der warmen Stube einer guten Freundin machten wir uns dann daran, die Folien erst einmal zuzuschneiden, leider waren die Folien etwas zu gross geraten, was aber nicht schlimm war.

Danach beklebten wir die komplette Folie samt weissem Bildschirmauschnitt auf die Glasscheibe. Den weissen Bildschirmauschnitt schnitten wir nachher heraus und zogen es von der Glasscheibe ab. Ein paar weisse Ränder sind noch zu sehen, jedoch werde ich diese mit einem schwarzen Filzstift übermalen.

Danach war noch das Control-Panel an der Reihe. Zu zweit ging das ganz gut auch um die Kante, ich war froh, habe ich mir Hilfe geholt.

Das grosse Finale

Nun galt es nur noch, alles zusammenzusetzen und Bilder des fertigen Kastens zu machen. Zu den Bildern möchte ich anmerken, dass die Jamma PCBs noch nicht wieder eingebaut wurden und auch das Degaussing Problem noch nicht gelöst wurde. Ausserdem werde ich die Marquee Beleuchtung noch etwas optimieren, trotzdem finde ich die Bilder zeigen einen gelungenen Meilenstein dieses Projekts.

Wie bereits erwähnt gibt es noch ein paar kleinere Dinge zu erledigen. Ihr könnt euch also auf einen letzten Teil der TV-Ideal Saga freuen.

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Online-Shopping Roadtrips

Shopping Spree par excellence

Meine geliebte Mercedes C-Klasse Limousine war fällig: neben dem grossen Service mit Bremsen, neuen Reifen sowie verschiedenen Karrosserieschäden war es ein abgefahrener Seitenspiegel der letzte Sargnagel. Als Ersatz habe ich mir einen Subaru-Kombi angeschafft, welche mehrmals im Strassengraben verreckte, inklusive Arcade Autoamten im Kofferraum.

Shopping-Tour #1: Vom St.Galler Rheintal ins Allgäu

Es war Hochsommer 2020 und ich war seit ca 2 Wochen mit meinem neuem Auto, dem “Subi” ohne Probleme unterwegs. Nun war die Zeit gekommen, vom grösseren Platzangebot gebraucht zu machen. Zusammen mit meinem Kumpel vom Stuttgart-Trip machten wir uns mit einem Leihwagen und einem gemieteten Anhänger auf den Weg ins St.Galler Rheintal, um einen Scud Race Premium abzuholen.

Im Nachhinein hat der ganze Deal einen sehr faden Beigeschmack. Da ich noch nie einen Sitdown-Racer hatte wusste ich beispielsweise nicht, dass sich bei den Premium Modellen die ganze Kabine während der Fahrt mitbewegen müsste. Angesichts dessen war der Preis vollkommen ungerechtfertigt. Aber egal, nun ist es zu spät.

Soweit so gut, leider passte das Ungetüm nicht mit beiden Monitorteilen in den Ahänger. Der Zweite Monitorteil war als Ersatzteil dabei. Wir mussten also zwei Mal fahren. Mein Kumpel fuhr nach der ersten Fuhre allein mit dem Anhänger voraus und ich fuhr mit dem Subi hinterher.

Das Gespann mit dem Rest des Scud Race liessen wir schliesslich zurück und machten uns dann mit dem Subi auf dem Weg ins Allgäu, um einen sehr gut erhaltenen TAB Austria Gigant mit einem nicht häufig anzutreffenden Racing-Kit abzuholen:

Als wir ankamen war der Verkäufer gerade auf einem Feuerwehreinsatz, um irgend einen brennenden Schopf zu löschen. Dies gab uns die Gelegenheit, bei der Bank Geld zu holen im örtlichen Gasthof gepflogen zu dinieren.

Als wir dann vollgefressen zurückkamen war der Verkäufer auch gerade von seinem Einsatz zurück und wir luden in den für solche Automaten perfekt dimensionierten Kombi.

Der sehr nette Verkäufer zeigte uns danach noch ein paar seiner anderen Automaten und wir erkundigten uns noch nach örtlichen Sehenswürdigkeiten.

Uns wurde die “Bergerlebniswelt am grossen See” empfohlen. Mein Kumpel navigierte mich im Zeug herum und wir fühlten uns bald wie an Heiligabend, denn die ersten Lämplein am Amaturenbrett erleuchteten sich in Ihrer bunten Pracht. Nichtsdestotrotz kamen wir bei der Seilbahn an und verbrachten ein paar nette Stunden in der Bergerlebniswelt.

Es wurde langsam spät und zeit, nach Hause zu blochen oder es zumindest zu versuchen. Kurz vor der Schweizer Grenze war es dann Zeit für die Bescherung: Der ganze Christbaum hat geleuchtet! Glücklicherweise konnten wir den Karren noch auf einer Baustelle deponieren bevor er elendig verreckte.

Ein Bekannter konnte uns schliesslich zur Fahrzeugkombination mit dem Scud Race fahren, so konnten wir wenigstens diesen ins Trockene bringen und zu Hause ins sehnsüchtig erwartete Bettchen steigen.

Der Subaru mit dem TAB Austria Gigant im Kofferraum blieb allerdings noch bis zum nächsten Tag bei der Baustelle, wo ich ihn von einem Abschleppdienst habe abholen lassen müssen.

Dies war der Anfang einer langen Leidensgeschichte mit dieser Schrottrochel, auf die ich hier nicht näher eingehen möchte. Viel lieber zeige ich euch die Ausbeute vom ersten Shopping Trip:

Shopping Tour #2: Von Chur ins Zürcher Oberland

Ein paar Monate waren vergangen und es war in der Zwischenzeit Herbst geworden. Das Auto war nach einigen sehr teuren und bedauernswerten Werstkattbesuchen wieder voll funktionsfähig. Wieder war ich fleissig auf Automatenjagd und wurde gleich zwei Mal fündig. Gleich zwei sehr gut erhaltene Cocktail-Spieltische gingen mir ins Netz. An einen Freitag nach der Arbeit konnte ich den ersten in Chur abholen: Ein Original Nintendo Radar Scope, eine echte Rarität!

Dieser Schatz schlummerte in einer Schatzkamer sondergleichen. Auf halbem Weg einer Tiefgarageneinfahrt hinter einer Luftschutztüre öffnete sich mir ein Palast, vollgestopft mit Flippern.

Nach einigen sehr interessanten Gesprächen und einigen wiederholten Besuchswunschbekundungen meinerseits legten wir den Cocktail schliesslich in den Kofferraum des Subi. Passte perfekt, ohne dass die Rücksitze umgeklappt werden mussten. Super geil!

Zusammen mit meinem Bruder lud ich den Radar Scope schliesslich im Hobbyraum ab und fuhr ins wohlverdiente Wochenende.

Am nächsten Tag konnte ich schon den zweiten Cocktail abholen: Ein Original Taito Cocktail Table, welches mit dem Spiel “Crazy Kong”, einem Bootleg von Donkey Kong angepriesen wurde:

Mit einem 360-NoScope snipte ich das Angebot kurz vor Ende weg ca eine Woche vorher weg und konnte nun ins schöne Zürcher Oberland fahren und das gute Stück abholen. Mein Kumpel war auch wieder dabei, da wir nach dem Zwischenstopp noch nach Bern weiter wollten, um uns in der Spielhalle eines Freundes zu vergnügen.

In einem gutbürgerlichen Restaurant im beschaulichen Elgg konnten wir den Automaten schliesslich abholen und ruckzuck im Kofferraum verstauen. Es stellte sich dann auch heraus, dass die enthaltene Platine nicht Crazy Kong war, sondern eine Bootleg Version von Donkey Kong Jr. Natürlich machte mir das nichts aus. Auch hier mussten die Rücksitze nicht abgeklappt werden. Theoretisch hätten wir mit 5 vollbelegten Sitzplätzen plus dem Automaten im Kofferraum nach Bern oder sonstwohin fahren können. Zum ersten Mal seit langem machte mir mein Auto wieder Spass!

Nachdem wir uns mit der Leibspeise unseres Idols, dem Lastwagenfahrer Heiri Müller, einem wärschaften Wurstsalat gestärkt hatten, kesselten wir schliesslich nach Bern herunter und verbrachten viele frohe Stunden an den Spielautomaten und Flippern.

Ein paar Tage später waren beide Cocktails schliesslich im Hobbyraum angekommen. Weidet eure Augen an der ganzen Pracht:

Fazit: Ein Haufen neue Arbeit angeschafft

Abschliessend gilt es noch ein kleines Fazit zu ziehen:

SEGA SCUD RACE PREMIUM:

Beim SCUD RACE wurde ich voll über den Tisch gezogen, auch wenn das Spiel auch ohne bewegende Kabine tierisch Spass macht. Mit dem zweiten Monitorteil nimmt es aber einen grossen Teil des Hobbyraums ein. Deshalb habe ich für den SCUD RACE schon einen Tausch mit einem Sammler aus Deutschland arrangiert, welcher wohl im Frühjahr 2021 stattfinden wird.

TAB Austria Gigant:

Der Automat ist in super Zustand, zumindest äusserlich. Der Monitor funktioniert nicht und die Elektronik ist etwas verbastelt, jedoch sollte dies durchaus wieder zu beheben sein. Ich denke, dieser Automat eignet sich bestens als Racer-Mame Maschine.Ich denke für den Preis war es ein ganz vernünftiger Kauf.

Nintendo Radar Scope:

Mit dem Sound stimmt etwas nicht, trotzdem für den Preis ein super Kauf, da das Gerät sehr selten und in sehr gutem Zustand ist. Ich habe im Moment noch nicht so viel recherchiert und weiss noch nicht, wie aufwändig die Reparatur der Sound-Hardware wird.

Taito Cocktail:

Hier funktioniert alles, trotzdem würde dem Monitor ein paar neue Elkos wahrscheinlich gut tun. Ich kann dieses Projekt einmal hinten einreihen denke ich. Was ich direkt machen werde ist, passende Buttons zu kaufen und einzubauen. Ansonsten tiptop!

Damit konkludiert sich dieser Blogartikel. Die Cocktails wurden an meinem ersten offiziellen Spiele-Abend ordentlich getestet und liefen ohne Probleme mehrere Stunden durch.

In meinem nächsten Blogpost könnt ihr euch auf die Verwandlung des hässlichen TV-Ideal Entleins freuen.

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Restauration

Die Wiederauferstehung des TV-Ideal

Der Cap Job ist nicht geglückt. Wie im letzten Artikel angekündigt geht es jetzt darum, den TV-Ideal durch einen kompletten Tausch des Innenlebens wiederzubeleben.

In meinem letzten Blogpost habe ich den groben Schlachtplan schon zurechtgelegt: Als erstes musste der Automat ausgeschlachtet werden. Ganze Zwei Kisten wurden am Schluss vom Kabelbaum, den ganzen Zwischen- und Adapterplatinen sowie dem Trafo eingenommen. Ganz zu Schweigen von der durchgebrannten Röhre.

Der nächste Schritt bestand darin, den JVC 21″-Röhrenfernseher aus seinem Plastikgefängnis zu befreien.

Glücklicherweise war dies mit dem Lösen weniger Schrauben und ganz wenigen Klickverbindungen erledigt. Hier kann sich heutige Elektronik eine grosse Scheibe von abschneiden. Wer schon mal einen modernen Laptop auseinander nehmen musste könnte eine ganze Arie in 6 Akten darüber aufführen.

Nun kam ein etwas kniffliger Teil, die Röhre samt Chassis sanft aus dem Gehäuse zu heben. Natürlich habe ich dazu die Röhre zuerst entladen. Ebenfalls war es nötig verschiedene Kabel beispielsweise für die Lautsprecher zu entfernen. Mit etwas Mühe war das ungetüm schliesslich aus dem Plastikgehäuse befreit.

Auf einem kleinen Transportwagen welcher früher einmal als Minibar genutzt wurde konnte ich das Fernseherinnenleben schliesslich bequem zum Autoamten chauffieren.

Von Anfang an entschied ich mich dagegen, das Chassis von der Röhre zu entfernen und die ganzen Kabel zu entfernen. Die ganzen Stecker waren teilweise ziemlich klein und auf dem Chassis nicht angeschrieben. Aufgrund der zum Teil recht kurzen Kabel war fotografieren auch sehr schlecht möglich. Ich entschied mich somit, die Röhre mit an den Kabel hängenden Chassis vorsichtig von Oben in den Automaten zu heben. Zwei mal machte ich dies alleine und musste die Röhre dann wieder entfernen.

Obwohl es sich beim Fernseher um ein 21″ Modell handelte, war die Röhre selbst etwas grösser als die Alte. Beim Fernseher ist alleine der sichtbare Teil 21″ gross, bei der Automatenröhre jedoch der ganze Monitor.

Dies hinderte mich aber keineswegs, denn was nicht passt wird passend gemacht. Mit einer oszillierenden Multifunktionssäge trug ich an den betroffenen Stellen in zwei Anläufen genug Material ab, um die Röhre passend im Rahmen zu platzieren.

Insgesamt musste ich die Röhre 4 mal in das Gehäuse heben und vorsichtig wieder herausheben und dabei darauf achten, dass das an den Kabeln hängende Chassis nicht eingeklemmt wird und sozusagen vor der Röhre den Innenraum des Automaten erreicht. Auch das Herausheben war nicht weniger nervenaufreibend wenn nicht gar elektrisierend, denn eine Ecke des Chassis, so merkte ich schnell, wischt einem ganz ordentlich eins, wenn man es anfasst. Von nun an würde ich immer mit Gummihandschuhen arbeiten, da ich schon ein paar mal von diversen Chassis eins geballert bekommen habe.

Ab dem zweiten Mal Hinein und Herausheben holte ich mir schliesslich zwei helfende Hände, was die ganze Aktion massiv vereinfachte.

Nun stellte sich die Frage, wie der Monitor im Gehäuse befestigt werden soll. An der oberen Kante auf dem Bild ist es zu sehen: originalerweise waren diese Metallplatten dafür verantwortlich. Diese hatten auf der unteren Platte nun nicht mehr Platz. Dies war allerdings kein Problem, meine Lösung bestand darin, neue Löcher innerhalb der Befestigungsösen des Monitors zu bohren und diesen dort mithilfe der Original Schrauben und Flügelmuttern zu befestigen.

Der Monitor sass nun bombenfest an seinem Platz und es war die Zeit gekommen, das Chassis im Innenraum zu befestigen. Dabei stellte sich schnell heraus, dass die Kabel des Degauss-Drahtes zu kurz geraten war. Dies wurde kurzerhand verlängert. Dabei habe ich es etwas zu gut gemeint und wohl eine viel zu lange Leitung fabriziert, aber darauf komme ich später zu sprechen.

Das Chassis wollte ich dann mit selbstklebenden Platinenfüssen auf der Rückseite des alten Montagebrettes befestigen, jedoch waren die von mir bestellten Füsse etwas zu klein. Deshalb verwendete ich kurzerhand Platinenfüsse welche mit normalen Schrauben befestigt werden kann. Dabei achtete ich darauf, die “geladene Ecke” des Chassis nicht zu befestigen, sodass man diese bei der Demontage möglichst nicht anfassen muss.

Nun fanden auch die Spielplatine, den RGB zu Scart Adapter sowie der Jamma Kabelbaum den Weg in den Automaten. Ebenfalls schraubte ich eine hundskommune Steckerleiste an die Rückwand des Automaten.

Etwas einen ganzen Tag dauerte alleine das Entwirren und verdrahten mit dem Jamma Kabelbaum. Da bei meinem Billig-Chinaschrott-Kabelbaum nicht die richten Flachsteckhülsen gecrimpt wurden und ich am Sonntag keine passenden kaufen konnte, verlötete ich die ganze Controlpanel kurzerhand. Dies war nicht weiter schlimm, da ich im nächsten Durchlauf sowieso andere Joysticks und Buttons einbauen werde.

Nun mussten noch verschiedene Kabel angeschlossen werden, beispielsweise der Münzschalter, der RGB zu SCART Adapter und die Stromversorgung für die Spielplatine.

Hier entschied ich mich für ein normales PC Netzteil. Jedoch habe ich in der Zwischenzeit erfahren, dass dies äusserst gefärlich ist, da ein PC Netzeil im Falle eines Kurzschlusses einfach weiterläuft und ein Feuer entfachen kann. Deshalb werde ich diese Lösung sobald wie möglich durch ein richtiges Arcade-Netzteil ablösen. Trotzdem möchte ich meine Lösung gerne meine hier zeigen.

Die 5V und 12V und Ground Kabel des Jamma Kabelbaums lötete ich an einen weiblichen 4PIN Molex Stecker.

Dieser Stecker kann an ein ganz normales PC Netzteil angeschlossen werden. Doch damit dieses überhaubt Strom liefert, muss es eingeschaltet werden. Dies kann durch Überbrücken von PIN 4 und PIN 5 am ATX Stecker erreicht werden. Hierzu eignet sich eine ganz normale Büroklammer.

Wer sich über diese Methode genauer informieren möchte, so habe ich hier eine schöne Anleitung gefunden:


Klick

Ursprünglich wollte ich für die Lautsprecher ja noch einen kleinen Verstärker einbauen, jedoch fand ich heraus, dass Jamma Platinen bereits ein Line Level Signal ausgeben und einen Potentiometer onboard haben. Also beliess ich es vorerst dabei.

Zu guter letzt legte ich noch einen LED Streifen hinter das Marquee und schloss alles an der Steckerleiste an. Der TV-Ideal war nach mehrjähriger Verdammnis wiederauferstanden!

Die Wiederauferstehung des TV Ideal

Dieses Projekt hat mir bis jetzt schon sehr viel Freude bereitet, jedoch geht es noch weiter.

In einem nächsten Durchlauf wird der Automat von aussen wie auch inne verschönert und mit neuen Buttons und Joysticks ausgestattet. Die LEDs werden sauber montiert. Ausserdem versuche ich das derzeitige Degauss-Problem zu lösen, was im Moment dazu führt, dass ich die Bildröhre bei jedem einschalten “von Hand” mit einem Magneten entmagnetisieren muss.

Abschliessend noch ein Bild des TV-Ideal in seiner ganzen Pracht:

Ich hoffe, Ihr freut euch genau wie ich auf das nächste Kapitel.